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BGL-Vorstand: Preise müssen ohne Wenn und Aber den gestiegenen Kosten angepasst werden

Torsdag 8. marts 2012 kl: 13:43
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Af: Redaktionen

Nach Ansicht des BGL-Vorstands ist Aktionismus gegen steigende Dieselpreise und allgemeine Benzinpreissteigerungen ein äußerst stumpfes Schwert. Boykottaufrufe, bestimmte Tankstellen für eine Zeit zu meiden oder an einem bestimmten Wochentag nicht zu tanken, sind zur Wirkungslosigkeit verurteilt

BGL-Vorstand: Wenn es wirklich gelänge, die Verbraucher dazu zu bewegen, bestimmte Kraftstoffmarken eine gewisse Zeit zu boykottieren, ist die "Marktreaktion" der Ölmultis absehbar. Für alle, gerade nicht boykottierten Marken käme dies der Aufforderung gleich, die Preise zu erhöhen.

Für die jeweils boykottierte Kraftstoffmarke wäre es ebenfalls ein "Klacks", während des Boykottzeitraums die Preise entsprechend zu senken. Das Ergebnis dürfte klar auf der Hand liegen.

Trotz Boykottaufrufs würden sich Unternehmen und Bürger wohl mehrheitlich für das jeweils preiswerteste Angebot am Markt entscheiden. Das gleiche gilt für das Nichttanken an bestimmten Wochentagen. An diesem Tag darf man sicher sein, dass Kraftstoff relativ preiswert zu tanken ist, während an dem jeweiligen Vor- und Folgetag des Tankboykotts die Preise deutlich höher liegen dürften. Auch in diesem Falle ist absehbar, dass "Schnäppchentanker" die notwendige Solidarität bei Boykottaufrufen hinten anstellen.

Die Möglichkeiten, sich gegen Preissteigerungen an der Zapfsäule zu wehren, sind vor diesem Hintergrund äußerst beschränkt und auch das Bundeskartellamt hat erkennbar schon aufgegeben. Fakt ist außerdem, dass die Europäische Union sich bei Dieselkraftstoffen nicht mehr selbst versorgen kann.

Die in EU-Raffinerien anfallenden Dieselkraftstoffmengen reichen für die Bedienung der Marktnachfrage nicht aus. Europa muss deshalb seinen Dieselkraftstoff weltweit einkaufen. Wer nicht bereit ist, Weltmarktpreise auch zu Spitzennotierungen zu bezahlen, geht leer aus. Die starke

Zunahme der Nutzfahrzeugflotten in den Schwellenländern (z.B. Neuzulassung von rund 200.000 schweren Nutzfahrzeugen jährlich in China) dürfte diese Knappheitsverhältnisse an den Märkten weiter verschärfen. Das Gewerbe muss sich deshalb selbst bei moderatem Konjunkturverlauf auf hohe und weiter steigende Kraftstoffpreise einstellen.

Die geforderte Hilfe von "Vater Staat" ist praktisch aber auch politisch als unrealistisch zu bewerten, da die öffentlichen Kassen leer sind und Sparprogramme und Schuldenbremsen in ganz Europa wohl kaum "Steuergeschenke" bzw. Steuerrabatte ermöglichen.

In dieser Situation bleibt mittelständischen Transportlogistikunternehmen nur der Weg, steigende Kraftstoffkosten an die Kundschaft weiterzugeben. Dies kann über Kraftstoffzuschläge und Preisgleitklauseln erfolgen, für die der BGL Berechnungshilfen zur Verfügung stellt. Diese sind für betroffene Kunden fair, transparent und nachvollziehbar.

Auftraggeber, die sich weigern, steigende Kraftstoffpreise anzuerkennen, denen sollte in einem neuen Preis-Leistungs-Bewusstsein deutlich gemacht werden, dass sie in diesem Falle ihre Güter "selber tragen" müssen.

- Wer sich im Transportlogistikgewerbe weiterhin unter Wert verkauft und Dumpingangebote aus Transportbörsen zu jedem Preis übernimmt, für den gibt es keine unternehmerische Zukunft. Diese Wahrheit ist bitter, aber allen Trugbildern vorzuziehen, die da vorgaukeln, über Boykotte und Regierungsinterventionen könnten die "Sieben Schwestern im Ölgeschäft" in die Knie gezwungen werden, sagt BGL-Präsident Hermann Grewer.



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